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Es riecht nach Liebe: Lucie & Stefan

Wir wechseln in diesem Blogpost bewusst in die Ich-Perspektive, denn alle Paare, die Teil unserer „Es riecht nach Liebe“ Kampagne sind, sind echte Herzensmenschen füreinander - mit echten Geschichten, die wir erzählen möchten. 

Also, los geht's: Hallo, ich bin Lucie und seit 2016 mit Herzblut bei PonyHütchen. Diese Worte stammen aus meiner Feder, denn ich selbst durfte mit meinem Herzensmenschen Stefan Teil dieser wundervollen Kampagne sein. Ich möchte euch heute ein bisschen über uns erzhälen.

Liebe muss wachsen

Stefan und ich sind seit 12 Jahren ein Paar. Wir haben (noch) keine Kinder, sind nicht verheiratet und trotzdem glücklich. Wir lieben es, zusammen zu arbeiten, kulinarisch die ganze Welt zu entdecken (geht auch in Berlin ganz gut), stundenlang zu plaudern und miteinander Quatsch zu machen. Unsere Beziehung, so wie sie heute ist, ist nicht mehr die gleiche wie vor 10, 5 oder selbst 2 Jahren. Liebe muss wachsen – weil wir aneinander wachsen. Das muss man wollen und dazu muss man bereit sein.

Als ich Stefan kennengelernt habe, war ich 15. In einer Bar. Ganz unromantisch. Die klassische Jugendliebe. Aus dieser Jugendliebe ist über die Jahre eine echte Partnerschaft geworden. Das kam aber nicht über Nacht, das war tatsächlich harte Arbeit. Gefühle für jemanden entstehen, ohne dass wir sie kommen sehen. Liebe können wir genauso wenig steuern und sie überwältigt uns von Zeit zu Zeit. Aber Beziehungen sind etwas, in das wir investieren müssen, sonst verlieren sie sich irgendwann von ganz allein. Wer nicht bereit ist für absolute Offenheit, für Ehrlichkeit auf allen Ebenen, für Verletzlichkeit und Schmerz, für 100%iges Vertrauen, der wird in seiner Beziehung scheitern. Das zumindest haben wir gelernt. Und sind daran gewachsen. 

Aneinander wachsen und miteinander erwachsen werden

Ich bin etwas abgeschweift, also noch mal ein Stück zurück. Nachdem wir uns kennengelernt haben, haben wir eigentlich 7 Jahre eine Fernbeziehung geführt. Zuerst haben wir noch zu Hause gewohnt, dann immer an unterschiedlichen Orten. Bei uns beiden ist extrem viel passiert. Abi, Bundeswehr, Studium, Auslandspraktika, Auslandssemester, erster Job und so weiter. Nichts davon konnte uns auseinander bringen, auch wenn es das Schicksal das ein oder andere Mal versucht hat. Es gibt viele Faktoren von außen, die wir nicht beeinflussen können. Wir sind, auch wenn wir in einer Beziehung sind, Individuen. Mit eigenen Zielen, Vorstellungen, Werten. Die müssen gar nicht immer 100% mit denen des Partners übereinstimmen, damit man eine glückliche Beziehung führen kann. Wir lernen im Laufe unseres Lebens andere Menschen kennen, wir verirren uns auch mal oder biegen falsch ab. Wir sind Menschen und vor nichts gefeit. Das Wichtige ist, miteinander zu reden. Damit bin ich wieder bei dem, was ich oben schon geschrieben habe: absolute Offenheit.

Wenn dich dein Partner nicht zu 100% kennt, wer dann? Wir haben Angst davor, dass uns ein Mensch nicht mehr liebt, wenn er unsere Schwächen, verletzlichen Punkte, unsere Abgründe, unseren Rucksack kennt. Das genaue Gegenteil ist der Fall: In dem Moment, in dem Stefan und ich uns dieser Wahrheit, unserer Wahrheit, gestellt haben, sind wir näher zusammengewachsen. Ein Team geworden. Darum geht es doch. Egal ob mit oder ohne Trauschein, nach 12 Jahren haben wir etliche Seiten mit den guten, aber auch mit den schlechten Tagen gefüllt. Zum Glück, denn die schlechten lehren uns, die guten wertzuschätzen und nicht als gottgegeben hinzunehmen. Am allerwichtigsten empfinde ich in einer Beziehung die Bereitschaft, durch dick und dünn zu gehen. Wir nennen das bedingungslose Liebe. Es ist unser höchstes Gut. Und wir versuchen es, in unserer Beziehung jeden Tag zu leben. Was bedeutet das für uns? Den anderen ohne Erwartungen zu lieben und sich gleichzeitig vom anderen lieben zu lassen, ohne an den eigenen Erwartungen zu scheitern. Denn, und das vergessen wir ganz oft, Liebe muss man auch zulassen können. 

Bewusst Zeit miteinander verbringen

Auf dieser Basis haben wir Ende letzten Jahres auch eine ganz bewusste Entscheidung getroffen. Wir arbeiten seit Januar 2018 für die gleiche Firma – nämlich PonyHütchen. Der Schritt hat sich eigentlich schon länger seinen Weg gesucht, denn ich habe gemeinsam mit Stefan den PonyHütchen Store in Berlin aufgebaut. Ohne seine Hilfe hätte ich das alles in vielerlei Hinsicht nicht meistern können, daher ist er in die Materie Stück für Stück hineingewachsen. Außerdem brauchten wir im Team genau seine Kompetenzen. Arbeit bedeutet für uns beide auch Leben. Wir verbringen so viel Zeit unseres Lebens mit Arbeit, dass es Zeitverschwendung wäre, es nicht gern zu machen. Dafür ist das Leben einfach zu kurz. Die Liebe und die Erfahrungen, die wir jeder für sich bisher beruflich gesammelt haben, machen uns zu einem unersetzlichen Team, in dem wir uns immer zu 100% aufeinander verlassen können. Dazu gehört auch, keine Angst zu haben, etwas falsch zu machen. Auch mal Fehler machen zu können. Und das, was man tut, zu lieben. Wenn wir aufhören, die Dinge zu lieben, die wir tun, sollten wir aufhören, sie zu tun. 

Was bedeutet das für unseren Alltag? Ich empfinde es als großes Glück, mit meinem Partner morgens gemeinsam ins Büro zu gehen, abends mit ihm Abendessen einzukaufen und dann nach Hause zu gehen. Für uns funktioniert es besser, als wenn jeder seinen eigenen Stiefel leben würde. Auseinander leben – das passiert oft in Beziehungen. Vor allem, weil wir durch zu viele Reize von außen keine Kraft oder Zeit mehr für die eigentlich wichtigen Dinge haben. Stefan und ich wissen am Abend, auch wenn wir nicht sprechen oder total k.o. ins Bett fallen, wie der Tag des anderen war. Was er erlebt und welche Erfahrungen er gemacht hat. Das teilen zu dürfen, macht mich sehr glücklich. Aber auch das muss man wollen. Unser Alltag hält dafür andere Hürden bereit. Zum Beispiel uns ganz bewusst Auszeiten zu nehmen. Gemeinsame Ruheinseln zu schaffen, die nur uns gehören. Dadurch dass wir unsere Jobs so sehr lieben, fühlt es sich manchmal nicht nach Arbeit an. Trotzdem stehen bei jedem einzelnen von uns schnell mal 60-80 Stunden Arbeit auf dem Tacho. Und der Körper vergisst dieses Pensum nicht. Es ist total schwierig, bewusst den Aus-Knopf zu drücken, da bin ich auch ehrlich, aber wir reden ganz offen miteinander und versuchen, sehr aufmerksam dem anderen gegenüber zu sein. Eine Ruheinsel ist für uns der Sonntag. Das ist unser heiliger Tag, der nur uns gehört. An dem wir einfach nur Paar sind und Dinge machen, für die wir sonst keine Zeit haben oder einfach nur faul im Bett liegen. Und wir tanzen zu Hause. Einfach so. Nur für uns. Außerdem haben wir das Reisen für uns entdeckt. Wohin wir verreisen, hängt nicht von der Entfernung ab. Uns geht es meistens nicht um das Ziel an sich, sondern um das Rauskommen, woanders sein, andere Dinge tun. Da ist es manchmal völlig egal, wo genau das ist.

Gekämpft, riskiert und gewonnen

Es gibt kein Geheimrezept, für eine funktionierende Beziehung, weil uns das niemand vorschreiben sollte und kann. Wir haben oft gegen Windmühlen gekämpft, sind belächelt worden, weil wir als Mid-Zwanziger immer noch zusammen sind. Langweilig, da verpasst man doch etwas, hat keinen Spaß im Leben, ist gefangen, kann nicht seinen „eigenen Weg“ gehen. Solche Sachen eben. Wo steht das bitte? Dass man seinen eigenen Weg nicht gemeinsam gehen kann? Dass man sich auf einem gemeinsamen Weg nicht auch selbst finden kann? Es geht alles, wenn man darüber sprechen (kann). Wenn der andere nichts von den eigenen Träumen weiß, kann er sich auch nicht darauf einlassen.

Wir haben uns im Laufe unserer Beziehung oft neu erfunden, sind getrennt und gemeinsam neue Wege gegangen, haben uns immer wieder losgelassen, um uns am Ende noch näher zu sein. Jedes Paar hat eine Chance, man muss sich „nur“ darauf einlassen können. Neugierig sein, auf den anderen, auf das Leben. Ohne Angst oder Scham. Den Gedanken loslassen, dass da noch etwas anderes auf einen warten könnte. Sicher tut es das. Zu 100%. Aber wer sagt uns, dass uns das Andere glücklicher, schöner oder reicher machen würde? Vielleicht ist das Andere auch etwas, das beide Partner reizt? Findet es heraus! Und wenn es nicht funktioniert, habt ihr es wenigstens versucht. Die Erfahrungen, die wir in unserem Leben sammeln, sind alles, was wir haben. 

So genug geschrieben. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob euch dieser Text überhaupt etwas gibt. Ob er das transportiert, was ich eigentlich sagen wollte: Liebe ist es wert. Sie ist es einfach verdammt noch mal wert. Auf so vielen Ebenen. Hört niemals auf, um sie zu kämpfen!

In diesem Sinne: Es riecht nach Liebe.
Eure Lucie

Dieses wundervolle Bild stammt von der zauberhaften und unglaublich talentierten Sylvie Gagelmann​ alias Goodfeelography​.

Lucie trägt das Top ANGUILLA aus der kommenden Sommerkollektion 2018 (also coming soon) unseres wundervollen Kooperationspartners LOVJOI, die uns bei unserer Kampagne mit nachhaltig und fair produzierten Oberteilen ausgestattet haben.


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