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Gastbeitrag: Wie lernt man, abzuschalten?

Diesen Gastbeitrag hat unsere Lucie für den Darß-Blog des THE GRAND Hotel Ahrenshoop nach ihrem Erholungswochenende mit ihrer Mama Connie geschrieben. Im Rahmen unserer #meinponyhütchen Kampagne veröffentlichen wir ihn auch noch einmal auf unserem Blog. Viel Freude beim Lesen!

Hallo, ich bin Lucie. Ich arbeite für die kleine Naturkosmetikmarke PonyHütchen und habe einen eigenen Laden in Berlin. Jedes Jahr fahre ich mit meiner Mum ein verlängertes Wochenende weg. Das machen wir seit 2008 so. Damals war ich Au-Pair in Paris und das erste Mal länger als zwei Wochen allein im Ausland. Als ich sie am Gare du Nord abholte und wir uns weinend in den Armen lagen, weil wir uns so lange nicht gesehen hatten, beschlossen wir: Das werden unsere Tage! Nach Paris folgten Wien, Mailand, St. Johann in Österreich, Dresden, Rom (ich hab auf jeden Fall ein paar ausgelassen) und schließlich 2017 Ahrenshoop.

Jedes Jahr, wenn wir unseren Trip planen, fragen wir uns: Worauf haben wir Lust? In diesem Jahr kam die Antwort, bevor wir überhaupt darüber nachgedacht haben: Natur, Ruhe, Wellness. Ostsee. Gesagt, getan. Im November machten wir uns auf an den Darß und verbrachten ein paar wundervolle Tage im THE GRAND Hotel in Ahrenshoop.

Wind, Sonne und Spa

Als wir uns entschieden, im November an die Ostsee nach Ahrenshoop zu fahren, war der erste Gedanke: Wie wird da wohl das Wetter? Letzten Endes war es aber auch egal, denn wir hatten uns auf alle Eventualitäten eingerichtet und waren bereit, Wind und Wetter zu trotzen. Als eingefleischte Skifahrer sind wir recht wetterresistent und lassen uns auch von ungemütlichen Wetterlagen nicht einschüchtern.

Entgegen unserer Erwartungen – naja es waren nicht wirklich Erwartungen, eher ein überzeugtes „Wir nehmen es so, wie es kommt!“ - hatten wir während unserer Tage in Ahrenshoop wirklich Glück mit dem Wetter. Es war kalt, aber die Sonne hat sich des öfteren gezeigt und die steife Ostseebrise hat uns sämtliche Gedanken an Arbeit, To Do-Listen und Termine aus dem Kopf gepustet.

Geregnet hat es auch, aber das war zu verkraften, denn wir hatten ja ein grandioses Backup in der Tasche, das Schlechtwetter-Ass sozusagen: das Spa im THE GRAND Hotel. Die Wetterjacke gegen den Bademantel zu tauschen und sich bei Regen und Nebel ins kuschelige Spa zurückziehen zu können, ist der Himmel auf Erden. Den haben wir ausgiebig genutzt. Mit Sauna, Aufgüssen, Massage, Kosmetik und Pediküre. Wir haben alles genossen und waren besonders vom Ayurveda-Programm mehr als begeistert. Ob Ganzkörper- oder Marma-Massage, wir haben uns danach gefühlt wie neu geboren.

Muscheln sammeln am Strand

Wir lieben Strandspaziergänge. Sie könnten nicht lang genug sein, was in der Vergangenheit schon öfter dazu geführt hat, dass wir kilometerweit gelaufen sind, bevor uns einfiel, dass wir den ganzen Weg auch noch zurück müssen. Daran hat uns in Ahrenshoop aber schon der Wind erinnert, denn im November ist er meistens stark und kühl und zieht – natürlich – in jede Kleiderritze. Daher haben wir uns vorher dick eingepackt, mit langer Unterhose, Unterhemd, Skipulli, Halstuch, Schal und, auf jeden Fall, dicken Socken. Nichts ist schlimmer als kalte Füße.

Wie die kleinen Eskimos sind wir losgezogen und am menschenleeren Strand auf ein kleines Paradies gestoßen. Wir waren wirklich ganz allein unterwegs. Ein paar Menschen haben wir dann doch auf unserem Weg getroffen, meistens mit Hund, aber es fühlte sich an, als wären wir alleine auf der Welt. Der Strand in Ahrenshoop ist für mich atemberaubend schön. Ich war im Sommer schon mal da, aber auch im Winter hat er nichts von seinem Charme verloren. Im Gegenteil, bei rauer See und eisigem Wind dick eingepackt am Ostseestrand spazieren zu gehen – was kann es Schöneres geben? Für uns war es in diesem Moment der Inbegriff von Glücklichsein. Wir verbringen so oder so viel zu wenig Zeit miteinander. Meine Mum wohnt in meiner Heimatstadt Gera, mitten in Thüringen, und ich 300 km weit weg im turbulenten Berlin. Viel zu selten haben wir die Möglichkeit, ausgelassen zu schnattern und gemeinsam die Seele baumeln zu lassen. Dabei brauchen wir das beide so sehr.

Auf unserem Spaziergang haben wir unzählige Muscheln gesehen, die sich regelrecht in den Sand eingegraben haben. Wie ein Bett zierten sie den Strand und ergaben ein wunderschönes Bild. Ab Ahrenshoop kann man am Strand sowohl in Richtung des Nationalparks und Leuchtturms Prerow laufen, aber auch in Richtung Wustrow/Dierhagen einiges entdecken. Die Richtung war für uns nicht das Entscheidende, sondern das Treibenlassen. Aufmerksam die Natur zu beobachten, das Rauschen des Meeres zu hören, die frische Luft zu atmen. Für Städter wie uns ist das reine Lebensenergie, die wir viel zu selten haben und dann um so mehr in uns aufsaugen. Dafür ist der Darß ein echter Geheimtipp. In 3 Stunden von Berlin aus zu erreichen, ist es für uns der kürzeste Weg ans Meer.

Soul Food auf dem Darß

Ahrenshoop ist nicht groß, demzufolge ist die Auswahl an Restaurants, in denen man abends essen gehen kann, recht begrenzt. Wer mit dem Auto da ist, kann natürlich auch in Wustrow oder Zingst essen gehen, keine Frage. Wir wollten das Auto allerdings mal ein paar Tage stehen lassen und haben uns deswegen bewusst für kurze Distanzen entschieden. Heißt aber nicht, dass wir auf köstliche Gaumenfreuden verzichten mussten. Wir haben es uns durchaus gut gehen lassen. Zum Abendessen kann ich euch zwei Adressen ans Herz legen.

Das ist zum einen das Räucherhaus. Es befindet sich nicht auf Meerseite, sondern direkt am Bodden. Idyllisch an einem kleinen Hafen gelegen und sehr urig eingerichtet, sodass man sich direkt wohl und aufgehoben fühlt. Im Sommer kann man auch draußen sitzen, im Winter ist die warme Stube ein idealer Rückzugsort. Geräuchert wird – wie es der Name vermuten lässt – direkt vor Ort. Die Karte ist bodenständig und sehr vielfältig. Wir haben uns für gedünsteten Boddenfisch und klassischen Matjes entschieden und zum Abschluss bei hausgemachter roter Grütze mit Vanilleeis total die Zeit vergessen.

Die zweite Empfehlung für ein gemütliches Dinner ist das Restaurant Weitblick im 5. Stock des THE GRAND Hotels. Es ist eine Instanz im Ort, denn es bietet nicht nur internationale Küche mit regionalen Zutaten, sondern auch einen 360 Grad-Blick über den Darß und seine wunderschöne Landschaft. Selbst im Winter hört man beim Abendessen die Ostsee rauschen und erkennt im Dunkeln die Dünen, wie sie sich im Wind wiegen. Das Weitblick ist Restaurant und Bar in einem, weswegen wir der Anziehungskraft der Gin-Auswahl nach dem Abendessen natürlich erlegen sind und direkt, ohne den Platz wechseln zu müssen, vom Dessert zum Absacker übergegangen sind. Dafür testen wir beide einfach zu gern neue Gin-Sorten.

Wer nicht gerade in der Nebensaison nach Ahrenshoop fährt, dem empfehle ich auf jeden Fall die Fischhütte, die etwas versteckt an der Hauptstraße liegt. Dort gibt es die besten Fischbrötchen, die ich je gegessen habe. Sie werden frisch zubereitet und im Stehen vor der Hütte gegessen. Auch das Café Piri direkt am Ortseingang ist einen Besuch wert. Ich hatte hausgemachten Beeren-Crumble mit Vanilleeis.

Apropos Essen, das wohl Leckerste, was uns auf unserem Kurztrip nach Ahrenshoop ereilt hat, war das Frühstück im THE GRAND. Ich hatte meine Mum schon vorbereitet: „Mama, das Frühstück ist der Knaller!“. Ich hatte nicht zu viel versprochen und so wurde das Frühstück mit Blick aufs Meer zum allmorgendlichen Highlight, das wir ausgiebig genossen.

Die Seele baumeln lassen

Die Eindrücke, mit denen wir aus Ahrenshoop an der Ostsee zurückgekehrt sind, werden mir beim Schreiben dieser Worte wieder bewusst. Wenn wir wegfahren, sind wir oft getrieben. Wir wollen alles sehen, nichts verpassen, viel erleben. Das habe ich in Berlin zur Genüge. Ich bin den ganzen Tag unterwegs, arbeite im Schnitt 60 Stunden pro Woche und pendele zwischen Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Schöneweide. Das ist so, wenn man in einem Start-Up arbeitet und Verantwortung trägt und ich liebe es so, wie es ist.

Doch neben dem ganzen Trubel brauche ich genauso Ruheinseln und Rückzugsorte, die mich erden. Deswegen war Ahrenshoop so erholsam. So gut für die Seele. Für so Wirbelwinde, wie meine Mum und ich es sind, ist es total schwierig, bewusst den Aus-Knopf zu drücken. Einfach mal nichts zu machen und sich dabei nicht unnütz zu fühlen. Im THE GRAND Ahrenshoop ist uns das gelungen. Und wie. Und nicht weil wir so viel erlebt haben, sondern weil wir eine verdammt schöne Zeit an einem verdammt schönen Ort hatten. 

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