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Wir leben Nachhaltigkeit #2: Warum wir PET-Einwegverpackungen verwenden

Im ersten Teil unserer Serie „Wir leben Nachhaltigkeit“ haben wir dir bereits erklärt, dass sowohl Glas- als auch Plastikverpackungen Vor- und Nachteile haben. Diese sollten immer genau abgewogen werden, wenn es darum geht, die nachhaltigste Verpackung für sich selbst zu finden. Der Teufel liegt dabei meist im Detail und die finale Entscheidung hängt immer vom gesamten Unternehmen ab. Wo es liegt, wie es produziert, was es produziert und vor allem, wie die Ware genutzt wird. Heute möchten wir dir endlich verraten, warum wir bei PonyHütchen PET-Einwegverpackungen verwenden und warum es für uns der nachhaltigere Weg ist. So viel sei an dieser Stelle schon mal verraten: Der Herstellungsprozess und der Transportweg unserer Produkte sind dabei entscheidend. Kommst du mit auf eine kleine Reise durch den Ponykosmos?

Die Reise unserer Deocreme

Bevor so eine Deocreme bei dir im Badezimmer steht und du sie jeden Morgen verwenden kannst, hat sie schon eine ganze Reise hinter sich. Von der Herstellung bis zur Lieferung durchläuft sie viele Schritte, die alle dazu beitragen, dass wir uns am Ende für PET-Einwegverpackungen entschieden haben. Damit es ein bisschen transparenter wird und du besser verstehen kannst, woher deine Deocreme kommt, schauen wir uns die Reise unserer Deocreme einmal genauer an. 

Station 1: Großhändler in Österreich

Unsere kleine Reise beginnt in Österreich, genauer gesagt in Voralberg, einem österreichischen Bundesland, direkt an der Grenze zur Schweiz. Dort sitzt unser Großhändler, der uns mit PET-Tiegeln versorgt. Die Tiegel werden als erstes vor Ort auf Paletten umgesetzt und machen sich auf ihre Weiterreise zur PonyHütchen-Manufaktur in die Schweiz, genauer nach Bad Zurzach.  

WISSENS-FACT: Auf eine Palette passen im Durchschnitt ungefähr 15.000 Tiegel mit je 15g pro PET-Tiegel.

Station 2: Produktion in der Schweiz

Nachdem die Paletten von Österreich aus per LKW in das 150 Kilometer entfernte Schweizerische Bad Zurzach gebracht worden sind, werden die Tiegel in Kartons umgepackt und kommen ins Lager. Das ist auch der Startschuss für die Produktion. Das Anrühren und Anfertigen der Deocreme an sich überspringen wir an diesem Punkt. Es ist ein ganz besonderer Prozess, den wir dir an anderer Stelle näher bringen möchten. Also stellen wir uns vor, die Tiegel sind mit Deocreme befüllt und sicher verschraubt worden. Der nächste Schritt ist das Etikettieren. 

Station 3: Etikettieren in der Behindertenwerkstatt AWZ

Das Etikettieren übernimmt für uns die Behindertenwerkstatt AWZ, die im 5 Kilometer entfernten Döttingen liegt und eine bekannte Instanz in der Region ist. Mittlerweile haben wir einen guten Rhythmus gefunden, der für alle Seiten nachhaltig und effektiv ist. Dafür bringt der LKW des AWZ die fertig konfektionierte Ware zu uns in die Manufaktur und nimmt zeitgleich die befüllten, aber noch nicht etikettierten, Deotiegel mit. Die fertig etikettierte Ware wird dann direkt in der Manufaktur auf die Palette geladen und macht sich auf ihren weiteren Weg. Die Zusammenarbeit mit PonyHütchen ist für das AWZ eine absolute Bereicherung, weswegen es auch bald ein festes Team geben wird, das sich ausschließlich um das Etikettieren unserer Produkte kümmert.

Station 4: Versand aus Bremen

Damit deine Deocreme auch den Weg in dein Badezimmer findet, werden die fertig befüllten und etikettierten Tiegel von unserer Manufaktur in Bad Zurzach in unser Zentrallager nach Bremen gebracht. Wir verschicken die fertig konfektionierte Ware natürlich nicht einzeln, sondern in Kartons verpackt auf einer vollen Palette. In Bremen wird schließlich alles gelagert und für den Versand vorbereitet. Von dort aus finden all unsere Produkte ihren Weg zu dir nach Hause. 

WISSENS-FACT: Zum Schluss wiegt eine Palette mit den befüllten Tiegeln zwischen 250-350 kg. Zum Vergleich: Wären es Glastiegel, würde sich das Gewicht auf 1250 kg verfünffachen.

Warum wir auf PET-Einwegverpackungen setzen

Nachdem wir dich sprichwörtlich mit auf die Reise unserer Deocremes genommen haben, möchten wir noch einmal zusammenfassen, warum wir nun auf PET-Einwegverpackungen und nicht auf Glastiegel oder Mehrwegverpackungen setzen.

Grund #1: Die Transportwege

Zum einen ist es die Entfernung, die die Tiegel von der Herstellung bis zur Lieferung zurücklegen. Glastiegel wiegen wesentlich mehr als PET-Tiegel, weswegen wir enorm viel CO2 einsparen, wenn wir die Ware von A nach B zu transportieren. Um bereits zurückgelegte und notwendige Transportwege wieder zu minimieren, setzen wir besonders in der Produktion und Konfektionierung der Ware auf sehr kurze Wege. Aufgrund des Gewichts und der (im Vergleich immer noch sehr kurzen) Dinstanzen würde es aus ökolgischer Sicht also schlicht keinen Sinn machen, auf Glastiegel umzusteigen.

Grund #2: Die Umsetzung

Stichwort Mehrwegverpackungen. Wir werden so oft gefragt, warum wir die Tiegel nicht zurücknehmen und wieder befüllen. Die Antwort hängt auch hier mit unserer Ökobilanz und der Machbarkeit zusammen. Wir nutzen keine genormten Verpackungen, daher wäre eine Rückgabe, weder für dich noch für uns als kleines Unternehmen, einfach zu handhaben. Um die leeren Tiegel möglichst ressourcenschonend zurückzuschicken, müsstest du mehrere Tiegel sammeln und diese dann als Paket losschicken. Das Paket würde schließlich mit einem LKW durch ganz Deutschland gefahren werden, bis es am Ende in der Schweiz ankommt. 

Um Hygienestandards einzuhalten, müssten die Tiegel außerdem vor Ort fachmännisch gereinigt werden. Das ist bei PET-Verpackungen leider nicht so einfach, da sich diese nur sehr schwierig bis gar nicht reinigen lassen. Dazu würden dann noch die Kosten für die Reinigungsanlagen, Wasser- und Stromverbrauch und Putzmittel anfallen. Im Umkehrschluss: Glas würde sich etwas einfacher reinigen lassen, aber der CO2-Ausstoß, den wir alle durch das Zurückschicken verursachen würden, würde unsere Ökobilanz mehr belasten als die Vewerndung von PET-Einwegverpackungen. Mit all den Kosten, die zudem mit der Reinigung und Aufbereitung entstehen würden, könnten wir am Ende auch kein so leistungssatrkes Produkt für 9,99 € anbieten.

Grund #3: Die Handhabung

Unsere Deocreme hat ihren festen Platz im Badezimmer. Badezimmer sind zu 99% gefliest. Fliesen sind sehr hart und halten ziemlich viel aus. Glas nicht. Wenn Glas auf einen gefliesten Badezimmerboden fällt, ist es in der Regel Bruch und deine Deocreme bereit für den Müll. Das ist auch ein Grund, warum wir auf PET-Verpackungen setzen. Vielleicht empfindest du es als banalen Grund, aber für uns ist es ein sehr wichtiger. Denn wir legen sehr viel Wert auf Effektivität und können nicht verantworten, dass du früher als erwartet eine neue Deocreme kaufen musst. Das schont weder deinen Geldbeutel noch die Umwelt. 

Die Lösung à la PonyHütchen: Effektivität und DIY

Wo wir schon beim Thema Effektivität sind, kommen wir doch gleich zum abschließenden Teil unseres Beitrags. Effektivität bedeutet für uns, dass ein 50 ml-Tiegel Deocreme bei einmaliger Verwendung am Tag etwa 5-6 Monate hält. Das heißt, du kaufst im Idealfall, um deinen Grundedarf zu decken, 2-3 Tiegel pro Jahr. Das ist nachhaltiger und ökologischer als zum Beispiel 12 Deoroller aus Glas, die weder wiederbefüllt noch weiterverwendet werden können.

Und in Zeiten von DIY und Upcycling kann man sich tolle Sachen für eine sinnvolle Weiterverwendung unserer leeren Tiegel ausdenken. Wir basteln zum Beispiel kleine Aufbewahrungsdosen daraus oder nutzen die Tiegel als hängende Blumenampeln. Neugierig geworden? Dann schau unbedingt im dritten Teil unserer Serie „Wir leben Nachhaltigkeit“ vorbei. Da dreht sich dann alles um Upcycling und DIY deiner leeren Deotiegel.


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