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Wir sind schön, weil wir wir sind

Ich bin schön, weil ich ich bin. Und du bist schön, weil du du bist. Und nicht weil wir versuchen, anders zu sein, als wir nun mal sind. Einzigartigkeit und Individualität sind kein Lifestyle-Accessoire, sondern das größte Geschenk, das wir uns selbst überhaupt machen können. Unsere Store Managerin Lucie hat sich an ein sehr emotionales und momentan viel diskutiertes Thema herangetraut. Entstanden ist ein sehr persönlicher Text über den Wert der Schönheit und was davon bleibt, wenn es nur noch um Follower, Likes und Shares geht.

Von alten und neuen Idealen

Social Media ist für mich – und ich schätze auch für viele andere – Fluch und Segen zugleich. Gerade in Bezug auf das Thema Schönheit haben wir es dank Facebook, Instagram & Co endlich geschafft, die einstigen Ideale à la 90-60-90 zu hinterfragen und den Blick auf die Vielfältigkeit von Schönheit zu wenden. Es gibt sie noch die Zero Size Models und die Hochglanzmagazine, aber sie sind nicht mehr die Einzigen, die gehört und gesehen werden. Der Reichtum an Styles, Charakteren, Persönlichkeiten, die sich selbst und ihr Leben im Netz präsentieren, ist so immens geworden, dass ich mich manchmal einfach nur überfordert und überrollt fühle von so viel Perfektem, Schönem und Selbstgemachtem. 

Haben wir uns mit den sozialen Medien nicht eigentlich unsere eigenen, neuen Schönheitsideale geschaffen? Sie sind anders als die, gegen die wir seit Jahrzehnten rebellieren: schlank um jeden Preis, Hauptsache lange Haare und und und. Ich möchte sie nicht aufzählen, denn darum geht es hier nicht. Heute finden wir Frauen beeindruckend, die sich mit ihren Kurven wohlfühlen und daran nichts ändern wollen. Wir lassen uns von Frauen inspirieren, die sich entgegen gesellschaftlichen Normen ganz selbstverständlich mit 60 nackt vor die Kamera stellen oder am ganzen Körper tätowiert sind. Das ist großartig! Denn sie helfen uns, zu verstehen, dass Schönheit keine Normen kennt. Sie geben anderen Mut, sich so zu akzeptieren wie sie sind, und es ganz selbstverständlich in die Welt zu tragen. Denn Schönheit liegt seit Jahr und Tag im Auge des Betrachters und ist etwas zutiefst Individuelles. 

Was gibt es uns? Was nimmt es uns?

Und trotzdem frage ich mich allzu häufig: Was macht das mit uns? Täglich durch Instagram und Facebook zu scrollen und auf einen inspirierenden Feed nach dem anderen zu stoßen? Die Bilder und Videos, die wir sehen, bilden nicht die Realität ab. Sie sind genauso bearbeitet, arrangiert und geplant wie einst die Bilder in den Hochglanzmagazinen. Nur, dass die Magazine davon gelebt haben, dass wir genau das wussten: Unerreichbarkeit. Auf Instagram & Co passiert alles unter dem Deckmantel des Spontanen und Ungeplanten. „Hey, so sieht mein Leben aus!“ schreit es aus jeder Ecke. Da kommt doch keiner wirklich umhin, sich im Inneren zu fragen: Und wie sieht mein Leben aus? Und anstatt sich in solchen Momenten einfach ganz unverfänglich vorzunehmen, dieses oder jenes auch mal auszuprobieren, fühlen wir uns klein und schlecht, weil wir es schon wieder nicht geschafft haben, das Buchweizenbrot selbst zu backen oder vor dem Frühstück eine Runde joggen zu gehen. Wir wollen doch eigentlich auch irgendwann mal mit Stolz gestählter Brust sagen können: Hey, das ist mein Leben! Das ist das große, allumfassende Ziel, das uns die sozialen Medien suggerieren: Mach‘ es wie ich und du bist auch irgendwann schön, erfolgreich und einzigartig! Dabei vergessen wir bei dem ganzen Optimierungswahn doch eigentlich das Allerwichtigste: zu leben und zu lieben, wer wir sind. Das ist es, was uns so schön macht. Und so einzigartig. Und nicht der tolle Instagram Feed. 

Das Innen und das Außen

Wir sprechen immer von natürlicher Schönheit, von wahrer Schönheit, von Authentizität und Persönlichkeit und konzentrieren uns dabei immer noch auf das viel zu Offensichtliche. Auf das Außen. Dabei ist Schönheit so viel mehr als das. Es ist ein Zusammenspiel vom Außen und vom Innen. Man kann beides nicht getrennt voneinander betrachten. Wenn das Innen nicht kann, nicht will oder nicht muss – dann hat das Außen nicht viel Handlungsspielraum. Entweder wir verlagern unsere gesamte Energie auf das Außen, um unser Innen zu kaschieren oder gar zu verbergen. Dann sind wir dem Lob und der Anerkennung anderer gnadenlos ausgeliefert und werden nie auch nur ansatzweise innerlich zufrieden mit uns sein.

Oder wir wenden den Blick nach innen und nehmen uns endlich Zeit für uns selbst. Für das, was wir lieben und was uns glücklich macht. Nicht weil es andere glücklich macht oder es gerade fancy ist. Nur so können wir herausfinden, wer wir sind, wie wir mit bestimmten Situationen umgehen und auch wo unsere Grenzen sind. Das alles ist ein andauernder Prozess, der bei manchen von ganz allein kommt und bei manchen gewisse Anreize braucht. Doch jeder von uns hat sie, die Stellhebel, die ihm sich selbst ein bisschen näher bringen. Manche machen Yoga, manche meditieren, manche gehen auf Weltreise, wiederum andere gehen stundenlang in die Natur und sammeln Kräuter oder nähen sich selbst neue Bettwäsche. Und am Ende des Tages ist es genau das, was sie schön - weil zufrieden - macht.

Tue das, was du liebst!

Ich habe mir auf Instagram & Co mal bewusst die Menschen angeschaut, die mir da auf meinem Feed entgegenspringen, und mich ganz ehrlich gefragt, was die einen von den anderen unterscheidet. Es gibt die, die nach Aufmerksamkeit lechzen, weil sie einfach gern im Mittelpunkt stehen und gesehen werden möchten. Und es gibt die, die das, was sie tun, so sehr lieben, dass sie es mit der ganzen Welt teilen wollen. Sie strahlen fast schon etwas Magisches aus. Deswegen schaffen sie es auch, morgens in aller Herrgottsfrühe aufzustehen oder sich abends nach Feierabend noch mal aufzurappeln. Sie machen sich aber auch keine Vorwürfe, wenn sie es mal nicht schaffen, sondern gehen stattdessen drei Kugeln Eis essen und genießen es. Wir können nicht alle Sportlerinnen, Hobbyköchinnen, DIY-Queens oder Plus-Size-Models sein. Dann wäre die Welt ja auch langweilig. Wir können uns aber von diesen Menschen etwas abschauen: Tue das, was du liebst, mit ganzem Herzen! Und wenn du nicht tust, was du liebst, dann finde heraus, was du liebst! Das ist für mich der Wert wahrer, natürlicher Schönheit. Und am Ende des Tages zählen persönliche Kontakte zu Menschen, die uns direkt umgeben, viel mehr als virtuelle Feeds.

Wir haben gemeinsam mit unseren Kundinnen die Kampagne „Mein PonyHütchen – Natürlich schön. Einfach ich.“ realisiert, mit der wir zeigen wollen, dass Schönheit in jedem von uns steckt und dass sie keine vorgefertigten Ideale braucht. Unsere Powerfrauen sind allesamt besondere und herausragende, natürliche Frauen, die wissen, dass wahre Schönheit von innen kommt, und dies auf ihre ganz persönliche Weise ausstrahlen.


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